
Drogenkonsum und Verwahrlosung belasten längst nicht mehr nur den Leopoldplatz. Auch rund um den U-Bahnhof Osloer Straße, die Müllerstraße, die Rehberge und den Schillerpark spüren die Menschen die Folgen. Seit meinem Einzug ins Abgeordnetenhaus werde ich regelmäßig von Bürger*innen auf diese Entwicklung angesprochen. Deshalb bin ich seit Jahren im Austausch mit Anwohner*innen, Suchthilfe, Polizei und den Initiativen vor Ort.
Mein Grundsatz ist klar: Abhängige Menschen brauchen Hilfe – und die Nachbarschaft hat ein Recht auf saubere und sichere öffentliche Räume. Dafür haben wir als SPD-Fraktion zusätzliche Mittel durchgesetzt: für mehr aufsuchende Sozialarbeit, betreute Toiletten, einen stärkeren Platzdienst, Beratungsangebote sowie mehr Präsenz von Polizei und Sicherheitskräften an Bahnhöfen und in den U-Bahnlinien U6, U8 und U9.
Ich setze mich außerdem für längere Öffnungszeiten der Drogenkonsumräume und ein eigenes Konsummobil am U-Bahnhof Osloer Straße ein. Wir dürfen die Probleme nicht von einem Ort zum nächsten verdrängen, sondern müssen sie wirksam lösen.
Deshalb gilt: Berlin braucht eine wirksame, landesweite Strategie im Umgang mit dem Drogenkonsum und auch der zunehmenden Verwahrlosung im öffentlichen Raum. Damit Orte wie der Leopoldplatz, der U-Bahnhof Osloer Straße ebenso wie andere Plätze und Parks in ganz Berlin wieder Orte sein können, an denen man gerne verweilt, nicht nur schnell vorüber eilt.