Berlin als Regenbogenhauptstadt

Berlin ist eine Stadt, in der Menschen unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität frei und selbstbestimmt leben können sollen. Diese Offenheit gehört zu unserer Stadt. Aber sie ist nicht selbstverständlich und darf nicht nur ein Image sein.

SPDqueer Fahne vor der Siegessäule

Vielfalt gehört zu Berlin!

Berlin ist seit Jahrzehnten ein wichtiger Ort für die queere Community. Viele Menschen haben hier Räume geschaffen, in denen sie sichtbar sein, sich organisieren und füreinander einstehen können. Diese Vielfalt ist eine Stärke unserer Stadt und muss geschützt werden.

Berlin soll Regenbogenhauptstadt bleiben. Deshalb wollen wir den Berliner LSBTIQ+-Aktionsplan konsequent umsetzen, weiterentwickeln und finanziell absichern. Dazu gehören auch starke Strukturen in allen Bezirken: Queerbeauftragte, gut erreichbare Anlaufstellen und ein verlässliches Unterstützungsangebot für queere Menschen.

Regenbogenhauptstadt heißt auch: Schutz vor Queerfeindlichkeit

Mathias Schulz und Weitere mit einer Prideflagge

Eine Regenbogenhauptstadt zeigt sich nicht nur an Regenbogenfahnen und Sichtbarkeit. Sie zeigt sich auch daran, ob Menschen sicher leben können. Queerfeindliche Gewalt und Diskriminierung dürfen keinen Platz haben.

Deshalb wollen wir die Landesstrategie für queere Sicherheit konsequent umsetzen und die notwendigen Angebote für Beratung, Unterstützung und Prävention stärken. Queere Jugendliche brauchen sichere Orte, deshalb wollen wir queere Jugendzentren erhalten und ausbauen. Auch Schutzwohnungen und Notunterkünfte für Menschen, die von Gewalt betroffen sind, sollen ausgebaut werden.

Denn Sichtbarkeit allein reicht nicht: Queeres Leben muss in Berlin sicher, selbstbestimmt und selbstverständlich möglich sein.