Berlin ist eine Stadt, in der Menschen unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität frei und selbstbestimmt leben können sollen. Diese Offenheit gehört zu unserer Stadt. Aber sie ist nicht selbstverständlich und darf nicht nur ein Image sein.

Vielfalt gehört zu Berlin!
Berlin ist seit Jahrzehnten ein wichtiger Ort für die queere Community. Viele Menschen haben hier Räume geschaffen, in denen sie sichtbar sein, sich organisieren und füreinander einstehen können. Diese Vielfalt ist eine Stärke unserer Stadt und muss geschützt werden.
Berlin soll Regenbogenhauptstadt bleiben. Deshalb wollen wir den Berliner LSBTIQ+-Aktionsplan konsequent umsetzen, weiterentwickeln und finanziell absichern. Dazu gehören auch starke Strukturen in allen Bezirken: Queerbeauftragte, gut erreichbare Anlaufstellen und ein verlässliches Unterstützungsangebot für queere Menschen.
Regenbogenhauptstadt heißt auch: Schutz vor Queerfeindlichkeit

Eine Regenbogenhauptstadt zeigt sich nicht nur an Regenbogenfahnen und Sichtbarkeit. Sie zeigt sich auch daran, ob Menschen sicher leben können. Queerfeindliche Gewalt und Diskriminierung dürfen keinen Platz haben.
Deshalb wollen wir die Landesstrategie für queere Sicherheit konsequent umsetzen und die notwendigen Angebote für Beratung, Unterstützung und Prävention stärken. Queere Jugendliche brauchen sichere Orte, deshalb wollen wir queere Jugendzentren erhalten und ausbauen. Auch Schutzwohnungen und Notunterkünfte für Menschen, die von Gewalt betroffen sind, sollen ausgebaut werden.
Denn Sichtbarkeit allein reicht nicht: Queeres Leben muss in Berlin sicher, selbstbestimmt und selbstverständlich möglich sein.
Was haben wir geschafft?
Queere Jugendzentren gesichert!
Als SPD-Fraktion haben wir uns bei den Haushaltsverhandlungen dafür eingesetzt, geplante Kürzungen bei den queeren Jugendzentren zurückzunehmen. Damit konnten die bestehende Angebote gesichert werden. Bereits zuvor haben wir dafür gesorgt, dass Angebote für queere Jugendliche, auch in den Außenbezirken, ausgebaut worden.
340 Maßnahmen für ein vielfältiges Berlin!
2023 hat der Berliner Senat den dritten Berliner LSBTIQ+-Aktionsplan beschlossen. Er umfasst 340 konkrete Maßnahmen in elf Handlungsfeldern, unter anderem zu Sichtbarkeit, Teilhabe, Diskriminierung und dem Schutz queerer Menschen.
Queere Sicherheit zur Landesaufgabe gemacht!
2026 hat Berlin eine eigene Landesstrategie für queere Sicherheit und gegen Queerfeindlichkeit beschlossen. Sie entstand in einem mehr als zweijährigen Beteiligungsprozess mit über 400 Menschen aus Community, Verwaltung und Stadtgesellschaft, bündelt Maßnahmen gegen Queerfeindlichkeit und soll queeres Leben in Berlin sicherer machen.
Das Tuntenhaus gerettet!
2024 wurden die Voraussetzungen geschaffen, damit der Bezirk Pankow sein Vorkaufsrecht für das queere Hausprojekt Tuntenhaus in der Kastanienallee 86 ausüben konnte. Als SPD-Fraktion haben wir uns besonders für den Erhalt des Projekts eingesetzt.
Trotzdem bleibt natürlich immer noch vieles zu tun. Deshalb werde ich mich auch weiterhin jeden Tag dafür einsetzen!