Pflegehelfer*innen unterstützen (Beschäftigte des Jüdischen Krankenhaus)

Rund 80 Pflegehelferinnen drohte die Kündigung, nicht weil ihre Arbeit überflüssig war, sondern wegen neuer Finanzierungsregeln des Bundes. Gemeinsam mit Kolleg*innen habe ich eine verkürzte, anerkannte Qualifizierung ermöglicht, durch die zahlreiche Beschäftigte im Jüdischen Krankenhaus weiterarbeiten konnten. Das Modell steht auch anderen Berliner Kliniken offen. Damit sichern wir Menschen die Existenz und stärken zugleich die Pflegequalität für Patient*innen. Nach der Insolvenz geht es nun darum, die medizinische Versorgung, die Arbeitsplätze und den besonderen Charakter des Jüdischen Krankenhauses langfristig zu sichern. Das ist für mich ein Ausdruck meiner sozialen Verantwortung.